Beiträge

Axel Springer Plug and Play entscheidet sich für Podio

img_20140710_141037

Seit Februar 2013 führt das Accelerator-Programm von Axel Springer Plug and Play innovative Start-up-Unternehmen nach ihrer Gründungsphase durch intensives Coaching und Anschubfinanzierung zum Erfolg. Für Axel Springer Plug and Play – mit Sitz in Berlin – kollaborieren die Axel Springer SE und das Plug and Play Tech Center, das zu den führenden Startup-Investoren und Acceleratoren aus dem Silicon Valley zählt. Jährlich werden drei Programmdurchläufe angeboten, für die international jeweils bis zu 15 Start-ups ausgewählt werden. Im Rahmen des dreimonatigen Programms werden die Jungunternehmer mit einer Anschubfinanzierung von 25.000 € ausgestattet und die Teams ziehen in die Büroräume von Axel Spring Plug and Play nach Berlin-Kreuzberg. Workshops, der Zugang zum internationalen Netzwerk sowie umfassendes Mentoring und Coaching sorgen für die individuelle Weiterentwicklung und Realisierung der jungen Geschäftskonzepte. Die Start-ups haben zum Abschluss des Programms die Möglichkeit sich einem renommierten Publikum potentieller Kapitalgeber vorzustellen, um die Folgefinanzierungen zu sichern. Axel Springer Plug and Play erhält fünf Prozent der Unternehmensanteile der geförderten Start-ups.

Die Herausforderung

Um den jungen, kreativen Gründerteams individuelle sowie zielführende Unterstützung zu geben, bedient sich Axel Springer Plug and Play seines hervorragenden internationalen Netzwerkes. Global zu denken und zu vernetzen ist fester Bestandteil der Start-up-Förderung: Einige der Jungunternehmer haben unter anderem die Möglichkeit einen Teil des Programms in Silicon Valley zu absolvieren. Ansonsten ist Berlin als zentraler Ort des Geschehens fix – nur alles drum herum ist eben extrem beweglich. So müssen die zahlreichen Mentoren und Netzwerkpartner in das Programm-Geschehen integriert sowie laufend verschiedenste Veranstaltungen koordiniert werden. Im Mittelpunkt aller Kommunikationsprozesse stehen dabei die geförderten Start-up-Teams, für die ein schneller, stetiger Informationsfluss sowie ein nachhaltiger Wissenstransfer elementar sind. Ein digitaler Treffpunkt, in dem alle Prozesse abgebildet werden und der sich flexibel für alle Ebenen der Kommunikation und Kollaboration rund um das Accelerator-Programm einsetzen lässt, musste her.

Die Lösung

Axel Springer Plug and Play hat sich für Podio entschieden, um sämtliche IT- und Kommunikationsprozesse zentral abzubilden. Für die Implementierung wurde ein Partner benötigt, der bei der Prozessanalyse, der anschließenden Konzeption und Umsetzung unterstützt. Das Team stellte eine Anfrage an Podio – die vorgeschlagenen Kollaborateure wurden ins Boot geholt. Nach einem initialen Workshop wurden gemeinsam die bereits vorhandenen Anläufe analysiert, um alle internen Prozesse in Podio abbilden zu können. Im Anschluss an die Implementierung und die Datenübernahme ließen sich in Zusammenarbeit mit den Kollaborateuren schnell einsatzbereite und verlässliche Strukturen zur Ablauforganisation schaffen, die nun vom Axel Springer Plug and Play-Team nach Bedarf mit maßgeschneiderten Apps angepasst und erweitert werden. Dank der sorgfältigen Konstruktion der Workspaces, in denen die Kommunikation aller Start-ups eines Programmdurchlaufs organisiert ist, konnte Podio in der Praxis schnell überzeugen. Damit sich die Gründerteams von Beginn an sicher in Podio bewegen konnten, wurden sie – ebenso wie das Axel Springer Plug and Play-Team – von den Kollaborateuren in jeweilgen Podio-Trainings vorbereitet. Das Feedback zur Plattform zeigt: Podio ist ein Platz, an dem sich alle gut aufgehoben fühlen und der viel Platz für Ideen und Fortschritt bietet.

Wie hat Podio die Arbeit bei Axel Springer Plug and Play verändert?

Ziel war es die vielschichtigen Kommunikationswege und organisatorischen Abläufe innerhalb von Axel Springer Plug and Play zu strukturieren. Seit mit Podio alles an einem Ort gemanaged werden kann, ist alles einfacher – unsere Arbeitsprozesse sind effizienter geworden. So haben neue Mitarbeiter und unsere Kollegen in den USA sofort Zugriff auf alle relevanten Informationen. Auch der gesamte Bewerbungs- und Entscheidungsprozess zur Auswahl der Start-ups lässt sich – dank Übersicht und Transparenz – optimal abwickeln.

– Charlotte Bilzer, Associate Program & Operations

Wie verliefen die Umstellung und die Zusammenarbeit mit den Kollaborateuren?

Der Entscheidung für Podio folgte eine durch die Kollaborateure begleitete gründliche Analyse der vorhandenen Prozesse. Dank der bedürfnisorientierten Entwicklung der Workspaces und Anwendungen in Podio, dem Support bei der Datenübernahme und der Vergabe von Zugriffsberechtigungen für die verschiedenen Ebenen durch die Kollaborateure – intern für unser Team sowie für die Start-ups – ist schnell ein gewinnbringendes System entstanden. Die Trainings brachten allen Beteiligten Sicherheit im Umgang mit Podio. Heute können wir das System unserem Bedarf entsprechend selber erweitern und unsere Start-ups nutzen Podio sogar für ihre Freizeitgestaltung.

– Jörg Rheinboldt, CEO

Fotos: Rico Seiferth / Kollaborateure